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5 Kommentare zu “Polizei 2.0 – Social Media als Dialoginstrument für Polizeikorps

  1. Vielen Dank, Jean-Marc für diese Ergänzung. Die Quellenfrage ist und bleibt eine Herausforderung. Über die Zeit wächst das Vertrauen in eine Quelle (im anderen Fall wird sie nicht mehr konsultiert). Auf die Schnelle ist das schwieriger. Das bedeutet, dass wie in der ganz klassischen PR auch, frühzeitig eine gute Reputation und vor allem solide Kommunikationskanäle und Wege aufgebaut werden müssen. Dafür muss insbesondere im Social Web die Zeit reif sein und dies scheint bei der Stadtpolizei Zürich nun der Fall zu sein.

  2. Grundsätzlich begrüße ich es natürlich, wenn sich Behörden in Social Media Gewässer wagen. Aber gerade für die Polizei halte ich das für ziemlich riskant. Wenn auf einer Demonstration einem einzigen Polizisten die Hand ausrutscht, bzw. im Netz ein Video auftaucht, auf dem es danach aussieht, gibt es schon immer einen richtigen Social Media Shitstorm. Wenn die Polizei sich dann über offizielle Vertretungen auf Facebook und Twitter nach angreifbarer macht, wird das nur schlimmer werden. Dann dann werden nach dem aufgebrachten Mob auch noch die Social Media Berater auf die Polizei einprügeln, dass sie mit dem negativen und konstruktiven Echo auf Facebook nicht gut umgegangen ist.

  3. Ich denke nicht, dass sich die Polizei durch eigene Präsenzen im Social Web à priori angreifbarer macht – wenn sie angegriffen wird, geschieht das auch so. Wichtig ist, dass sie zuhört (was sie im Fall der Stadtpolizei Zürich heute schon tut) und sich ein Bild macht, wie über sie gesprochen wird. Dann nutzt Sie die Gelegenheit für den Austausch sowie mit Hilfe der regelmässigen Information und den Gesprächen den Aufbau von Vertrauen und den Abbau von Vorurteilen. Was allfällige Kritiken von „Social Media Beratern“ auf ihre Aktivitäten sind, so stellt sich diese Risiko jedem Unternehmen und jeder Organisation genauso.

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